Osteoporose-Diagnostik

Knochendichtemessung (Osteo-Densitometrie)

Seit etwa 20 Jahren kann man durch die Messung der Knochendichte eine Osteoporose diagnostizieren bzw. das Risiko einer Fraktur (=Knochenbruch) einigermaßen sicher bestimmen. Jeder, der unter einem erhöhten Osteoporoserisiko leidet, sollte eine solche Messung vornehmen lassen. Dies gilt neben Patienten, die genetisch vorbelastet sind insbesondere für Menschen mit chronischen Krankheiten wie einer Überfunktion der Schilddrüse, Diabetes, ebenso Raucher und Patienten, die lange mit Cortison behandelt wurden. Bei dieser Untersuchung wird die Dichte, also der Mineralsalzgehalt, des Knochens bestimmt.

Allerdings kommen verschiedene Messverfahren zum Einsatz, von denen nicht alle als gleichermaßen aussagekräftig gelten. Allgemein herrscht heute unter Medizinern die Meinung vor, dass man die Knochendichte dort bestimmen sollte, wo das Frakturrisiko am größten ist: an den Wirbelkörpern und am Schenkelhals. Dabei gilt heute die sogenannte DPX-Methode als das mit Abstand aussagekräftigste und sicherste Verfahren. Ultraschallmessungen, bei denen die Knochendichte lediglich am Finger oder am Ellenbogen erfasst wird, lassen dagegen kaum eine präzise Aussage zu. Wir arbeiten mit der neuesten Generation eines Knochendichte-Messgerätes: GE LUNAR DPX Bravo, das eine leitliniengerechte Messung von Wirbelsäule/ Hüfte in ca. 90 Sekunden durchführt und das Frakturrisiko der nächsten zehn Jahre bewerten kann.